Albert …

* Das Licht unserer schönen Welt erblickte ich im September 1946 - gehöre somit zur Nachkriegsgeneration.

Meine Kindheit erlebte ich auf der linken Rheinseite, im hohen Kölner Norden. Den Kindergarten habe ich mir erspart - den gab's nämlich noch nicht. Zumindest nicht da, wo ich wohnte. Im sechsten Lebensjahr ereilte auch mich der lange, schonungslose Marsch durch sämtliche Instanzen, die man Schulen und Ausbildung nennt. Irgendwie habe ich das Ganze hinter mich gebracht und die nötigen Abschlüsse geschafft.

Es war die Zeit des Umbruchs, der Erneuerungen und vielfach auch das totale Aus mit dem Alten. In den Familien fanden heiße Diskussionen wegen dieser unmöglichen, blauen Hosen statt - der Jeans. (Das kann heute keiner mehr nachvollziehen, weil sie mittlerweile zu unserem Leben dazugehören.) Seinerzeit war mit den Eltern diesbezüglich nicht gut Kirschen essen, die Debatten selbst waren schon die reinsten Revolutionen! Dennoch haben wir diese Ära des "Aneckens" gut und glücklich überlebt.



Ende der 60er Jahre begegnete mir Monika, oder ich ihr? Wir stießen zufällig in einer Kölner Tanz-Bier-Bar aufeinander, lernten uns kennen und lieben. Ein gutes Jahr später warfen wir unsere Klamotten zusammen und trauten uns (heirateten). Wir suchten eine Wohnung, was sich aber damals als schwieriges Unterfangen entpuppte! Leerstehende Wohnungen waren Mangelware. Auf der rechten Rheinseite wurden wir schließlich fündig, haben etwas Passendes entdeckt, das uns zusagte.

Nun ist es für einen Kölner nicht ganz einfach, SEINE Rheinseite zu verlassen, um auf die andere zu wechseln. Anfangs tat ich mich sehr schwer damit. Nach einiger Zeit wurde mir jedoch bewusst, dass das eine rein emotionale Geschichte ist. Heute habe ich mich mit der rechten Rheinseite arrangiert, sie lieben gelernt und ich möchte keinesfalls mehr zurück.


Anm. "Tanz-Bier-Bar" (der Versuch einer Erklärung):
... war in etwa das, was man heute als "Disco" oder "Zappelbude" bezeichnet. Diese Bars waren damals nur etwas einfacher in ihrer Ausstattung und Technik gestrickt. Später wurde daraus der Begriff "Beat-Schuppen" und seit ca. 25 Jahren heißen sie "Disco(theken)".

Woher stammt mein Nachname "Ackermann"?
Ackermann ist ein Berufsname, stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet "Ackerbauer".

In eigener Sache:
Um Vergangenes mit der Gegenwart und dem Neuen zu verbinden, habe ich mich entschlossen, meinen heutigen Wohnort Köln-Poll im Netz darzustellen und Euch nahe zu bringen. Bitte unterstützt mich in meinen Bemühungen mit Rat und Tat, sowie mit Informationen, Bildern und sonstigem über Poll, da ich alles über "meinen Ort" dokumentieren möchte.

Ich wende mich an Euch mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung beim Aufbau dieser Seite. Wenn Ihr Termine, etwaige interessante Adressen und Informationen kennt oder Verbesserungsvorschläge habt, schickt mir bitte eine e-Mail an: info@k-poll.de

Du unternimmst nicht weniger, wenn du alt wirst.
Du wirst alt, wenn du weniger unternimmst.